Mangelhafte ärztliche Disposition bei Myokard-Infarkt

Der Hausarzt sieht sich – auch außerhalb notärztlicher Einsätze – relativ häufig mit Thorax-Schmerzen von Patienten konfrontiert. Nach epidemiologischen Daten sind zwar nur rund 10% aller Thorax-Schmerz-Ereignisse durch potentiell lebensbedrohliche Zustände, wie z. B. einen Herzinfarkt oder eine Lungenembolie bedingt, andererseits muß der Hausarzt beim Thorax-Schmerz stets die Möglichkeit eines abwendbar gefährlichen Verlaufes beachten.

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Unterlassene rektale Untersuchung bei rektaler Blutung

Kasuistik
Eine 47-jährige Frau begab sich wegen Blutabganges aus dem Anus in Behandlung einer Ärztin für Allgemeinmedizin. Die Ärztin stellte Hämorrhoiden fest und verordnete Salben und Zäpfchen. Eine Befunddokumentation erfolgte nicht, die Behandlungsdokumentation weist lediglich Abrechnungsziffern aus.

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Diclofenac i. m. bei Lumbago

Kasuistik
Eine 30jährige Patientin wurde im Rahmen eines Hausbesuches wegen einer akuten Lumbalgie behandelt und erhielt von dem hinzugezogenen Notarzt eine intramuskuläre Injektion von Diclofenac.

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Versäumte Untersuchungen bei metastasierendem Dünndarm-Karzinom

Kasuistik
Bei einer 58-jährigen Patientin hatte der Hausarzt vor drei Jahren wegen unklaren Gewichtsverlusts die entscheidenden Weichen zur Aufdeckung eines stenosierenden Rectumkarzinoms gestellt und nach erfolgreicher chirurgischer und chemotherapeutischer Behandlung ein Jahr später eine Krankenhauskontrolle veranlaßt, die jedoch keinen krankhaften Befund ergab.

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Die übersehene Bein-Beckenvenenthrombose

Kasuistik
Im Rahmen des kassenärztlichen Notdienstes wird ein Allgemeinarzt zu einem übergewichtigen 18-jährigen Patienten zum Hausbesuch gerufen, da der Patient über Schmerzen im linken Bein und dem gleichseitigen Bauchraum klagte. Der Patient hatte sich 14 Tage vorher einer Blinddarmentfernung unterziehen müssen.

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Antikoagulanzienblutung

Kasuistik
Die 86-jährige Patientin litt langjährig unter einer koronaren Herzkrankheit und einer arteriellen Hypertonie. Beide Erkrankungen waren medikamentös gut eingestellt.

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