Mangelhafte ärztliche Disposition bei Myokard-Infarkt

Der Hausarzt sieht sich – auch außerhalb notärztlicher Einsätze – relativ häufig mit Thorax-Schmerzen von Patienten konfrontiert. Nach epidemiologischen Daten sind zwar nur rund 10% aller Thorax-Schmerz-Ereignisse durch potentiell lebensbedrohliche Zustände, wie z. B. einen Herzinfarkt oder eine Lungenembolie bedingt, andererseits muß der Hausarzt beim Thorax-Schmerz stets die Möglichkeit eines abwendbar gefährlichen Verlaufes beachten.

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Unterlassene rektale Untersuchung bei rektaler Blutung

Kasuistik
Eine 47-jährige Frau begab sich wegen Blutabganges aus dem Anus in Behandlung einer Ärztin für Allgemeinmedizin. Die Ärztin stellte Hämorrhoiden fest und verordnete Salben und Zäpfchen. Eine Befunddokumentation erfolgte nicht, die Behandlungsdokumentation weist lediglich Abrechnungsziffern aus.

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Diclofenac i. m. bei Lumbago

Kasuistik
Eine 30jährige Patientin wurde im Rahmen eines Hausbesuches wegen einer akuten Lumbalgie behandelt und erhielt von dem hinzugezogenen Notarzt eine intramuskuläre Injektion von Diclofenac.

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