Eklampsie und HELLP-Syndrom nach inadäquater Betreuung in der Schwangerschaft

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 09/2009 Die 40-jährige Frau wurde in ihrer ersten Schwangerschaft von der siebten Schwangerschaftswoche (SSW) an durch einen niedergelassenen Frauenarzt betreut, der in der 24 + 5 SSW erstmals einen Grenzwert des Blutdrucks zur Hypertonie feststellte (RR 140/90 mm Hg). Die nächste Kontrolle erfolgte vier Wochen später (29 + 5 SSW). Sie

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Fehlerbedingtes TUR-Syndrom während einer hysterokopischen Myomresektion

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 08/2011 Das TUR-Syndrom (transurethrales Resektionssyndrom) ist eine gefürchtete Komplikation während endoskopischer Eingriffe in der Harnblase, insbesondere bei Prostatektomien. Dabei kommt es über das Wundbett zur Einschwemmung von SpülloÅNsung in den Blutkreislauf mit der Folge einer hypotonen Hyperhydratation, die zum raschen Abfall des Natriumspiegels im Serum führt. Es resultieren kardiovaskuläre, pulmonale und

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Fehlerhaft verzögerte Diagnose eines Platzbauchs

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 12/2010 Bei der 58-jährigen Frau wurde am 1. August eine abdominale Hysterektomie unter Mitnahme der Adnexe sowie der pelvinen und paraaortalen Lymphknoten durchgeführt. Die Indikation zu diesem Eingriff ergab sich aus einem Endometriumkarzinom mit bildgebendem Verdacht auf Lymphknotenmetastasen. Aus der Vorgeschichte der Patientin waren vier Schnittentbindungen bekannt. Dadurch war es zu

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Zweiteingriff wegen eines verlorenen Tupfers

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 10/2010 Vor dem endgültigem Wundverschluss nach einem intraabdominellen Eingriff ist die Vollständigkeit des verwendeten Instrumentariums und der Tupfer zu prüfen. Damit ist im Falle von im Bauchraum verbliebenem Material eine nochmalige Eröffnung der Wunde nicht erforderlich. Dieses Vorgehen bezieht sich nicht nur auf die Laparotomie, sondern gilt entsprechend auch für vaginale

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