Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Kasuistik
Anfang Mai suchte ein Patient seinen Hausarzt auf, da er schlechter hörte. Der Hausarzt stellte obturierende Ohrschmalzpfröpfe in beiden Gehörgängen fest. Er ordnete eine Ohrspülung an, die von einer Arzthelferin durchgeführt wurde.

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Fehlerhafte Operation eines Tumors im Halsbereich mit der Folge einer Armplexusschädigung

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 05/2010 Eine 42-jährige Frau verspürte seit einigen Monaten Schmerzen im Bereich der rechten Hand und der rechten Supraklavikularregion. Nachdem eine Geschwulst an der rechten Halsseite getastet wurde, erfolgte zunächst eine bildgebende Diagnostik mit folgenden Ergebnissen: Sonographie: Unscharf begrenzte echoarme Struktur von 26 x 23 x 37 mm Ausdehnung, keine weiteren Lymphome

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Fehleinschätzung eines akuten Larynxödems mit Todesfolge

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 01/2004 Eine 55-jährige Frau wurde ein halbes Jahr vor ihrem Tode wegen eines Brustkrebses operiert und röntgenbestrahlt. Sie erkrankte eines Tages akut mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Sprechschwierigkeiten. Sie suchte die Praxis eines HNO-Arztes auf. Dieser stellte eine Schwellung des Schlundes und des Kehlkopfeinganges fest. Er verabreichte je ein Cortisonpräparat per Injektion

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Facialisparese sowie Verlust von Gehör- und Gleichgewichtsfunktion nach fehlerhafter Mittelohroperation

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 02/2007 Die 49jährige Patientin unterzog sich einer Ohroperation links. Der Eingriff erfolgte wegen einer chronischen Ohreiterung mit zunehmender Hörverschlechterung. Es bestand der Verdacht auf ein Mittelohrcholesteatom. Unter der Diagnose „chronisch-granulierende epitympaneale Otitis media mit Mastoiditis“ erfolgte die sanierende retroauriculäre Radikaloperation. Aus dem OP-Bericht geht hervor, daß nach Freilegen des Planum mastoideum

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