Typische Komplikation einer primär banalen Erkrankung

Kasuistik

Ein Säugling, fast acht Monate alt, erkrankte akut Ende Januar mit Durchfall, Erbrechen und Schreien. Es erfolgte eine Vorstellung in einer Kinderarztpraxis. Nach klinischer Untersuchung und Ausschluss eines Harnwegsinfekts wurde die Diagnose einer Gastroenteritis gestellt und es erfolgte eine Verordnung symptomatischer Maßnahmen.

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Vorzeitige Impfung

Kasuistik
Im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens war die Behandlung durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin zu prüfen. Das Mädchen ist das einzige Kind einer zur Geburt 28 Jahre alten Zweit-Gravida, die Eltern sind gesund.

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Protrahierte neonatale Hypoglykämie

Die risikoreichste Phase im Leben eines Menschen ist auch heute noch die Perinatalperiode. Prä- und intrapartale Infektionen, schwere protrahierte Hypoxien beispielsweise durch vorzeitige Plazentalösung oder stark verzögerten Geburtsvorgang, intra- oder postpartal entstehende Hirnblutungen, das postnatale Atemnotsyndrom und geburtstraumatische Schäden bilden das Hauptkontingent geburtsbedingter Komplikationen.

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Übersehene Pseudopubertas praecox beim Jungen

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 02/2001 Einleitung Eine vorzeitige Geschlechtsentwicklung kommt bei beiden Geschlechtern vor und äußert sich, gut erkennbar, durch frühzeitiges (w < als 8 Jahre, m < als 9 Jahre) Wachstum der Schambehaarung und der Brust beim Mädchen bzw. des Penis beim Jungen. Gleichzeitig tritt ein beträchtlicher Wachstumsschub auf, so daß die Kinder ihre

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Verzögerte Diagnose einer Neugeborenensepsis mit tödlichem Ausgang

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 05/2010 Das 21 Tage alte weibliche Neugeborene wurde einem Kinderarzt wegen zu Hause akut aufgetretenen Fiebers vorgestellt. Es wurde eine Temperatur von 39,1 Grad Celsius gemessen. Nach körperlicher Untersuchung erhielt das Kind Nasentropfen sowie als Fiebermittel Paracetamol verordnet. Eine weitere Vorstellung erfolgte zwei Tage später, nachdem am Nachmittag dieses Tages eine

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Maldescensus testis – fehlerhaft verspätete Diagnose und Therapie

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 12/2009 Bei einem fünfjährigen Knaben waren alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen zur Erkennung von Krankheiten und Entwicklungsstörungen kinderärztlich zeitgerecht vorgenommen worden. Dabei erfolgten die Untersuchungen U3 bis U9 durch ein und dieselbe Kinderärztin. Als der Junge acht Monate nach der U9 Untersuchung im Alter von fünf Jahren und acht Monaten einem anderen Kinderarzt

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Paravenöse Infusion bei einem einjährigen Kind mit Nekrosebildung und nachfolgender Hauttransplantation

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 04/2009 Ein einjähriges farbiges Kind wurde wegen hohen Fiebers und Erbrechens in einer Kinderklinik aufgenommen. In der ausführlichen, sorgfältig geführten ärztlichen Krankenakte ist die Indikation für eine parenterale Infusionsbehandlung begründet, da schon kurz zuvor in der Kinderklinik wegen einer prolongierten Mittelohrentzündung eine intravenöse antibiotische Behandlung mit Aminopenicillin vorgenommen worden war. Hohes

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